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2009-05-16T14:47:50

Wandergruppe Rucki-Zucki

Inhalt

Tour 2004
Tour 2003
Tour 2002


Die Rucki-Zucki Wanderung 2004

Samstag 4. September: Atzmännig

Es lebe die Vetternwirtschaft ! Das OK hat sich durch einzelne Mitglieder beeinflussen lassen und die diesjährige Wanderung auf nur einen Tag verkürzt, dies unter dem (inoffiziellen) Motto:
Rucki-Senectute
Es hat allerdings eine Blutverjüngung stattgefunden, welche stundenlange Strapazen gar nicht zulassen würde.

Schon um halb neun Uhr besammelten wir uns beim Fressbalken, bis dann aber alle mit Kind und Kegel eingetroffen waren, wurde es viertel vor neun. Nach einer Neuzuteilung der Autos führte die Fahrt durch Zürich und dem See entlang bis zur Talstation Atzmännig, wo wir pünktlich um 10 Uhr eintrafen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli fuhren wir zum ersten Mal mit dem Sesselilift halb hoch, um gleich darauf wieder auf der Sommerrodelbahn talwärts zu sausen. Nachdem wir uns geeinigt hatten, dass die Rodelbahn auf der Schatzalp zwar kürzer aber doch schneller ist, fuhren wir ein zweites Mal hoch, diesmal aber bis ganz oben.

Dort begann der Weg gleich mit einem kurzen Anstieg der uns in Minuten um 80 Meter höher, näher an die Wolken brachte. Dort oben wäre die Aussicht grandios gewesen, wären da nicht diese lästigen Wolken und der Dunst dagegen gewesen.

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Wolken und Dunst trübten die Aussicht,
was der guten Laune der Kinder aber nichts anhaben konnte.

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Auf reichlich verschissenen Wegen ging's dann weiter.

Nach einer weiteren Runde Berg- und Tal-Wanderung erreichten wir die Schweizer-Familie-Feuerstelle. Innert Minuten hatten wir mit Hilfe der Glut der Vorgänger und eines stetig wehenden Windes ein schönes Feuer und die Grillsaison war damit eröffnet.

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Nach dem Essen in der nun immer besser sichtbaren Sonne sitzen bringt's wirklich.

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Auf abwechslungreicher Strecke ...

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Alp-Idylle
allerdings muss man sich dann auch nicht über die vielen Kuhfladen ärgern.

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Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer besser.

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Noch eine Flüssigkeitszugabe ...

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... und dann begann der lange Abstieg.

Anschliessend an die Wanderung fand schliesslich noch ein feines Fischessen im Restaurant Kreuz in Hurden statt. Dies war die Krönung eines schönen und abwechslungsreichen Tages.


Die Einladung zur Tour 2003

Rucki-Zucki Wanderung 6./7. September 2003
Schächentaler Höhenweg
______________________________________

Liebe Rucki-Zuckler

Endlich ist es soweit -- nach diversen Vorschlägen und Abklärungen steht das
Wander-Festprogramm wie folgt:

Samstag, 6. September 2003

07.15 Besammlung Bahnhof Wettingen
07.25 Abfahrt S-Bahn Wettingen-Zürich 07.58
08.07 Zürich-Fluelen Gleis 9
09.15 Ankunft in Fluelen
09.30 Postauto Fluelen - Balm Klausen (1840m)

anschliessend gemütliche Wanderung Schächentaler Höhenweg (Teil1) -
Balm Klausen - Heidmannwegg-Grozenegg-Gädmeren zum Naturfreundehaus
Rietlig (1630m) - Marschzeit ca. 3,5 Std. Mittagessen unterwegs aus dem Rucksack.
Nachtessen und Uebernachtung im Naturfreundehaus Rietlig. (2er und 3er Zimmer)
Sonntag, 7. September 2003
08.00 Morgenessen anschliessend Beginn Wanderung Schächentaler Höhenweg (Teil2)
Naturfreundehaus Rietlig - Biel - Vorder Mättental - Fleschsee - Huenderegg -
Eggbergen (1460m)
Marschzeit ca. 3,5 Std. Mittagessen unterwegs aus dem Rucksack - Restaurant in Biel
und Eggbergen.
Fahrt mit Luftseilbahn nach Fluelen

16.41 Fluelen - Zürich 17.53
18.02 ab Zürich - Wettingen
18.34 Ankunft in Wettingen

RucksacK mit Verpflegung, Regenschutz, Wanderschuhe, Négligé, ev. Badehose etc.

Das OK freut sich auf diese schöne abwechslungsreiche Familienwanderung bei
hoffentlich superschönem Wetter

Liebe Grüsse
Hubi

Die Rucki-Zucki Wanderung 2003

Tag 1: Samstag 6. September: Klausenpass - Rietlig

Die Anfahrt mit dem Auto nach Fluelen startete leider nicht ganz pünktlich, sondern mit einer Viertelstunde Verspätung der Becks, da ja bekanntlich nur etwas noch schwieriger ist als mit einer Frau pünktlich aus dem zu Haus kommen: Mit zwei Frauen pünktlich aus dem zu Haus kommen.
Trotzdem haben wir dann den Bahnhof Fluelen erreicht, wo wir dann zuerst mal die Billete lösten. Um als Gruppe zu gelten waren wir zu wenige, aber da erschien die Rettung in Form einer Dame, die zufälligerweise ebenfalls zu einer Wanderung auf den Klausen fahren wollte. So waren wir doch noch zu einer rabattberechtigten Gruppe angewachsen.

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Am Bahnhof Flüelen.

Als die Abfahrtszeit nahte stellten wir schnell fest warum man das Postauto im voraus buchen muss. Der Kurs wurde gleich doppelt geführt, beide Postautos waren randvoll. Oben angekommen mussten wir uns zuerst einmal mit einem Kaffee stärken, bevor wir den kurzen Abstieg auf der Passstrasse bis zur Abzweigung des Wanderweges in Angriff nehmen konnten.

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Phototermin vor dem Restaurant,
der aber sehr schlecht eingehalten wurde.

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Und gleich noch einmal für die Nachzügler.

Der erste Wegweiser gab für die gesamte Strecke 6 Std 30 Min an, wenn wir den halben Weg nicht schon mitten am Nachmittag beendet haben wollten, durften wir nicht allzu schell marschieren. So ging es also gemütlich leicht bergan und immer wieder auch etwas runter bis zu einem ersten Halt nach einer Stunde bei einer Alp. Erstaunlicherweise zeigte der Wegweiser dort die gleiche Zeit nach Eggbergen an. Wir liessen uns dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und marschierten nach einer kurzen Essenspause weiter. Der Weg wurde nun etwas unruhiger, die Steigungen und Gefälle wurden steiler und folgten sich in immer kürzerem Wechselspiel.

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Unterwegs

Mit der Zeit stellten wir auch fest, dass wir immer etwa die gleichen Gruppen wieder trafen. Mal rasteten wir und wurden von ihnen überholt, mal umgekehrt. Unterwegs trafen wir auch noch eine Bauersfrau an, die verzweifelt eine Kuh suchte. Erst als wir auch schon nicht mehr daran glaubten diese finden zu können, sahen wir eine einsame Kuh im Walde stehen, und gleich daneben die Bäuerin, die sie eben auch gefunden hatte. So hatten wir also unseren versprochenen Finderlohn, eine übernachtung im Heu nicht verdient und mussten weiter marschieren zu unserer gebuchten Unterkunft.

Nach einer sehr abwechslungreichen Wanderung mit viel Spass, bei idealem Wetter mit wenig Sonne auch dadurch auch nicht zu heiss, erreichten wir schon vor vier Uhr unsere Unterkunft, das Naturfreundehaus "Rietlig". Auch hier waren wieder die "Karrierten" vom Turnverein Bözen, ("ehemalige Jugendriege") auf der Terasse am Trinken. Wir gesellten uns zu ihnen und genossen die Sonne, die jetzt immer mehr zum Vorschein kam.
Die Zimmer waren schnell bezogen, sie waren nicht gross genug, dass man längere Zeit hätte auspacken und versorgen können. Genau in dem Moment als wir noch einen kleinen Spaziergang vor dem Nachtessen machen wollten begann es leicht zu regnen. Das war Grund genug wieder umzukehren und einen Jass zu klopfen.
Nach dem Nachtessen ging das Jassen weiter, mit genau der gleichen Zusammensetzung, der gleichen Sitzordnung und den gleichen schlechten Karten, wenigstens für die einen. So schlechte Karten hatte ich überhaupt noch nie, vor allem nicht stundenlang, was mich dann kurz nach zehn Uhr bewog, Forfait zu geben und Schlafen zu gehen.

Tag 2: Sonntag 7. September: Rietlig - Eggbergen

Am anderen Morgen war das Wetter deutlich besser als am Vortag, aber für den Nachmittag waren Regengüsse vorhergesagt. Also versuchten wir, möglichst früh weiter zu gehen. Dem stand aber die enorme Arbeit eines Eintrages im Hüttenbuch entgegen. Schlussendlich haben wir es dann aber doch geschafft, folgende Versli zu "brünzeln":

Acht kleine Negerlein gingen Wandern
Eines blieb auf der Passhöhe liegen, da waren's nur noch sieben

Eines blieb zurück zum Suchen der Kühe,
da hatten die andern sechs weniger Mühe.

Ein steiler Aufsteig liess alle schwitzen,
da blieb ein Asthmatiker sitzen.

Fünf kleine Negerlein sassen draussen beim Wein,
eines trinkt noch heute mit dem Turnverein.

Vier kleine Negerlein, die klopften einen Jass
einem machte es plötzlich keinen Spass.

Drei kleine Negerlein schliefen tief und fein,
eines kam nicht mehr vom Bette runter, denn es war zu klein.

Zwei kleine Negerlein gingen ganz allein über Stock und Stein,
eines blieb im Edelweiss beim Turnverein.

Ein kleines Negerlein kam nach Flüelen runter
da war es nicht mehr so munter

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Vor dem Abmarsch

Wir marschierten auf der Strasse Richtung Eggbergen und dachten nicht Böses als wir an einen Wegweiser kamen, der uns von der Strasse holte. Geradeaus wäre das Edelweiss gewesen, welches nach Angaben des Rietlig-Wirtes oberhalb der Route lag. Der Weg war aber sehr schmal und steil und sah überhaupt nicht sehr stark begangen aus.

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Im steilen Gelände

Auch weitere Wegweiser suchten wir vergeblich. So musste die Karte helfen und wir kamen nach etlichen Kraxeleien auf schmalen Waldwegen doch endlich auf die andere Seite des Taleinschnittes. Hier war eine neue Feuerstelle der "Schweizer Familie" mit Tischen und Bänken erstellt worden.

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Rast auf sicherem Boden

Nach einer Rast ging es dann auf einer breiten Kiesstrassse ziemlich flach weiter. Bei der nächsten Verzweigung mit Wegweiser stellten wir fest, dass wir noch mal einen Aufstieg von 100 Höhen Metern machen mussten bis hinauf zur Kapelle. Und überraschung: Gleich dahinter war das Edelweiss.

Nach einem witeren Halt mit Verpflegung und Käsekauf ging es dann wieder auf der Alpstrasse weiter, immer mehr ansteigend, bis zum höchsten Punkt beim kleinen Fleschsee.

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Jeannine beim Rasten unterwegs

Und dann kam der lange Abstieg. Mehr als 400 Höhenmeter bis hinunter nach Eggbergen. Aber auch das haben wir geschafft und dort in der Beiz, natürlich waren die Karrierten auch schon wieder da, uns bei Bier und Glacee erfrischt. Die steile Bahnfahrt hinunter nach Flüelen schloss diese schöne Wanderung ab.

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Blick auf den See

 

Wir danken Hubi für die Organisation und die Führung.


Die Einladung zur Tour 2002

Liebe Rucki-Zucki Mitglieder

Das OK für die Vereinsreise hat getagt und getagt und getagt... Und es wurde Nacht, aber auch wieder Tag. Und so ist der Lauf der Zeit....
Jetzt aber Hurra, ist es so weit !

Wir werden mit dem Radl dort sein ! Ja wo denn ? Wo fahren sie denn ?

Unsere diesjährige Rucki-Zucki-Tour ist wieder mal eine richtige 2 tägige Tour.
Doch zuerst die Eckdaten:

Datum: 02-09-07/08 (für Leute, die das Datum verkehrt herum schreiben heisst das: 7./8. September 2002)
Zeit: 07:30 Uhr
Ort: Bahnhof Wettingen

Ausrüstung: - Velo mit Flickzeug und Pumpe , Plastikhandschuhe
- Pass oder ID, Halbtaxabo, Geld (CHF und EUR) und/oder Kreditkarte
- Kleider für 2 Tage (Ersatzwäsche im Plastiksack), Sonnen- und Regenschutz
- Getränke, Esswaren sparsam einpacken, Verpflegung unterwegs erfolgt vorwiegend bei den lokalen Restaurationsbetrieben

Unterkunft: Motel Bodensee-Arena in Kreuzlingen im 2er bzw. 3er- Zimmer (für Familien mit höchstens 1 Kind)

Ziel: Bodensee, genauer Romanshorn - Kreuzlingen - Rheinfall

Abfahrt am Bahnhof Wettingen ist um 07:50 mit der S-Bahn nach Winterthur. Wir verladen unsere Velos in Wettingen und laden sie in Winterthur um in den Zug nach Romanshorn, wo wir sie um 09:55 schon wieder ausladen können. Nach diesen diversen Ladevorgängen wollen wir die Zeit die wir am Bahnschalter für die Miete gespart haben am schönen Bodensee für einen Coffeebreak nutzen, bevor es dann mit einem gemütlichen Affenzahn (Richtgeschwindigkeit 15 km/h) Richtung Kreuzlingen abgeht. Bei diesem Tempo sind wir schon um die Mittagszeit dort, denn die Strecke ist nur 23 km lang. Deshalb ist es unerlässlich, dass wir unterwegs mal einen Halt machen und etwas trinken/essen/anschauen. Allerdings auch nicht zuuuuu lange, da wir noch die Seite wechseln müssen:
Wir fahren nach dem Einchecken im Motel über die Grenze nach Konstanz (NEIN nicht ins Casino !). Hier erwartet uns die erste und einzige Steigung in der Stadt. Die Reise führt uns weiter Richtung Westen auf die Insel Reichenau. Der Rückweg bringt halt leider keine Abwechslung, wir fahren wieder den gleichen Weg zurück in die Stadt, wo wir vielleicht noch rechtzeitig vor 18 Uhr eintreffen, zu einem fakultativen Besuch im Sea Life Center (EUR 9.75). Da dieses aber bereits um 19 Uhr schliesst, werden wir uns dann wohl oder übel einer anderen Beschäftigung hingeben müssen, zum Beispiel ein kühles Bier am See. Da haben wir uns dann auch sicher verdient nach einer gesamten Tagestrecke von ca 40 km.
Am nächsten Tag geht es ab Kreuzlingen weiter Richtung Westen dem Rhein entlang. Nach knapp 30 km sind wir schon in Stein am Rhein. Von da geht es weiter bis zum Reinfall. Auch diese Strecke bietet neben einem flachen Radweg mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter auch der krönende Abschluss:

Der Rheinfall
Hier können wir uns ausruhen, duschen und endlich wieder mal ein kühles Bier zu uns nehmen, da wir ja seit dem Frühschoppen vor der Abfahrt beim Fahren keinen Alkohol mehr zu uns genommen haben (sollten).
Die Rückfahrt erfolgt wiederum per Zug ab Neuhausen am Rheinfall oder Schloss Laufen am Rheinfall mit dem Zug, der immer um 49 fährt. Auch am zweiten Tag ist noch etwas Gewichtheben gefragt, wir laden die Velos wieder in Winterthur um auf die S-Bahn die uns kanpp 2 Stunden nach der Abfahrt am Rheinfall in Wettingen wieder entlässt. Auch dieser Tag hat den Kilometer-Zähler an unseren Velos wieder um fast 50 km hochgeschraubt.
Und nun noch ein Werbespot für das Halbtax-Abo:
Das Billet von Wettingen nach Romanshorn kostet mit dem Halbtax nur die Hälfte, nämlich Fr. 15.50 statt 31.--
Auch von Neuhausen am Rheinfall nach Wettingen spart man die Hälfte, nämlich 12 Franken. Und der Velo-Selbst-Verlad kostet pro Tag sogar nur Fr. 10.-- statt 15.--
Einen kleinen Nachteil hat aber auch das Halbtax (das gibt auch die SBB zu): das Motel in Kreuzlingen kostet mit oder ohne immer Fr. 96.-- pro Zimmer (2 Personen) bzw. Fr. 144.-- für 3 Personen inkl. Service, Kurtaxe, MwSt und Frühstück.

Das OK ist ganz sicher, dass das Interesse an dieser einzigartigen Tour wiederum riesig sein wird und hat darum bereits ein Kontigent Zimmer (3x2 und 1x3) gebucht. Eine Anmeldung ist daher nicht erforderlich, Abmeldungen können aber auch nicht berücksichtigt werden.

Wir wünschen allen Teilnehmern heute schon ein schönes Training und vor allem schönes Wetter am oben erwähnten Wochenende.
Und gut Speichensalat oder so ...

Mit sportlichem Gruss

Die Rucki-Zucki Velotour 2002

Tag 1: Samstag 7. September: Romanshorn - Kreuzlingen mit Insel Reichenau

Unsere diesjährige Wanderung war gar keine, sondern eine Velotour.
Sie führte uns an den Bodensee. Bei noch nicht perfektem Wetter, aber mit guten Aussichten auf beständiges, schönes Wetter fuhren wir am Samstag früh mit dem Zug nach Romanshorn. Die Fahrt mit den Velos in der S-Bahn war das reine Debakel. Keine Veloplatform, kein Veloabteil, gar nichts wo wir unsere Fahrräder hätten abstellen können. So mussten wir wohl oder übel bei den Velos stehen bleiben.
Aber alles hat ein Ende, ab Winterthur konnten wir die Velos dann in den Gepäckwagen verladen. Dies aber auch nur aufgrund der Intervention des freundlichsten Bähnlers, den wir an diesem Tag trafen.

In Romanshorn mussten wir uns mit Kaffee und Gipfeli zuerst einmal stärken.

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Kaffeehalt in Romanshorn.

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Start der Velotour bei tiefblauem Himmel.

Danach aber ging die Fahrt los, dem See entlang Richtung Westen.

An äpfel- und Birnen-Hainen vorbei, mal am See mal etwas weiter entfernt, aber immer auf guten bis sehr guten Wegen kamen wir sehr zügig vorwärts, sodass wir schon bald einen Halt einschalten mussten, um nicht zu früh in Kreuzlingen einzutreffen. Da bot sich das Sunnehüsli in Güttingen geradezu an. Nach einem frischen Most ging es gestärkt weiter.
Der Veloweg führt nicht immer genau dem See entlang, aber mit etwas Mut und der Frechheit, durch Fahrverbote zu fahren, schafft man es fast überall, am Wasser zu bleiben. Nach einem weiteren Halt für das Mittagessen aus dem Rucksack am Stadtrand von Kreuzlingen mussten wir nur noch unser Hotel bzw. Motel finden, die Bodensee-Arena.

Das Motel liegt direkt an der Grenze zu Deutschland, der Zoll ist unbewacht und es findet ein reger Verkehr zu Fuss und per Velo dort statt. Wir wollten noch die Insel Reichenau besuchen. Der Weg dorthin führt durch die Stadt, was nach der bisher sehr schönen Tour dem Bodensee entlang ein extremes Kontrastprogramm darstellte. Ein Besuch auf der Insel lohnt sich aber trotzdem ganz sicher. Neben unzähligen Gemüseplantagen und bereits haufenweise grosser Kürbisse führten wir uns auch noch etwas Kultur zu: Das Kloster. Der Kräutergarten, der aber nur ein Gärtlein ist, konnte uns nicht lange aufhalten. Die Kirche war aber sicher ein Besuch wert. Viele alte Wandmalereien schmücken diesen uralten Bau heute noch.

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Unsere Unterkunft.

Eine Vorhut, bestehend aus Trix und Jeannine hatten in der Zwischenzeit an der Schifflände den Schiffsfahrplan studiert, konnten uns aber leider nur mitteilen, dass das nächste Schiff erst in einer Stunde fahren würde. Also ging es nach einem grossen Bier wieder mit dem Radl zurück.

Die Beck's waren aber noch nicht müde genug und machten noch einen Abstecher ins SeaLife. Die anderen, ebenfalls noch nicht genug gefordert, jassten noch so kräftig, dass sogar der Termin für das Nachtessen fast vergessen ging. Im kleinen, netten Restaurant bei der Minigolf-Anlage gab es dann eine Runde Fisch-Knusperli aus dem Bodensee.
Bevor dann aber zurück im Motel der Kaffee genossen werden konnte, durften wir uns noch die letzten paar Minuten des Eishockey-Spieles Thurgau gegen GCK Lions anschauen. Der EHC Thurgau hätte uns aber noch etwas dafür bezahlen müssen, denn genau ab diesem Zeitpunkt gelangen ihnen nach dem Spielstand von 4:4 noch genau 3 Tore zum Schlussstand von 7:4. Nach einer Runde "Schwimmer" und einem Schlummerbecher gings dann schon recht früh zu Bett.

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Unsere Unterkunft.

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Die Aussicht am Abend.

Tag 2: Sonntag 8. September: Kreuzlingen - Rheinfall

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Start am anderen Morgen.

Mit einem sehr hohen Tempo auf dem Radweg dem See entlang fuhren wir nach einem sehr ausgiebigen Früchstück weiter Richtung Schaffhausen.

Die Strecke führte dann aber immer mehr und mehr in die Rebberge, was zwischen Mammern und Stein am Rhein in einem ersten Bergpreis gipfelte. Oben waren alle froh, dass sie nicht die einzigen waren, die etwas ins Schwitzen kamen. Wegen einer Kettenpanne (nicht die erste und nicht die letzte, dafür immer das gleiche Velo) dehnte sich dieser Halt ziemlich aus. Wir fanden aber nachher einen schönen Wanderweg dem See entlang statt weiterer Rebberge. Schon kurz vor Zwölf erreichten wir dann Stein am Rhein, wo wir die Altstadt anschauten.

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Stein am Rhein.

Da noch keinerlei Bedarf nach Mittagessen vorhanden war, ging die Fahrt weiter. Nach einer halben Stunde schauten wir uns dann aber trotzdem nach einer Mittagsrast um, und als wir uns nicht so recht einigen konnten, erhielten wir von Wanderern den Tip, den Rest der Fahrt auf der rechten Rheinseite zu absolvieren, da der Radweg auf der linken (rein schweizerischen) Seite über lange Strecken der Hauptstrasse entlang führt. Im netten Radl-Beizli "Bacchus" stärkten wir uns dann endlich.

Die Fahrt war nun wesentlich abwechslungsreicher geworden, was das Höhenprofil anbelangt. Eine weitere kleine Steigung im Wald, so um die 50 Höhenmeter, entwickelte sich je länger je mehr zu einem weiteren Bergpreis. Hier rächte sich plötzlich das üppige Mittagessen. Auf dem höchsten Punkt war dann aber nicht das Zielband sondern der Schlagbaum; wir waren an der grünen Grenze angelangt.

Von nun an war nicht mehr immer so ganz klar ob wir uns auf schweizerischem oder deutschem Gebiet befanden. Es wechselte mehrmals. Erst in Schaffhausen war wieder alles klar. Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt befanden wir uns auf den letzten Metern vor dem Ziel wieder auf einem Wanderweg. Und dann kam die ganz grosse überraschung: Nach einem ersten Tag ohne nenneswerte Steigung und einer kleine Steigung nach dem Mittagessen standen wir plötzlich vor einem fast überhängenden Wegstück. Alle mussten das Velo den Hang hinauf stossen aber dann standen wir kurz darauf am Eingang zum Rheinfall. Wir wagten uns aus Zeitgründen nur bis zum Belvedere hinunter, denn der nächste Zug fuhr schon bald. Hier zeigte sich uns ein Bild wie auf einer Postkarte aus alten Tagen:

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Der Rheinfall.

Und vor der Bahnfahrt hatten wir unsere Velos noch ein steiles Stück Weges nach unten zum Bahnhof (Pardon: Haltestelle) zu schieben (pardon: bremsen, denn sie fuhren von selbst hinunter). Diese SBB Haltestelle hat nicht einmal einen Billetautomaten, keinen Kiosk, keinen Automaten, rein gar nichts. Immerhin kam dann ein Zug mit Wagen mit einer Veloplatform. Weil wir uns vorsorglicherweise auf fast die ganze Länge des Zuges verteilt hatten, konnten alle ihr Velo an einen Haken hängen. Dieses Glück hatten wir in der S-Bahn nicht mehr. Wir wissen jetzt wenigstens wofür der "S" steht. (nicht Schweizerische, aber es fängt sehr ähnlich an ...)

Aber trotz dieser SBB-ärgernisse kann man sagen, dass diese Form von Wanderung allgemein gut aufgenommen wurde. Das Wetter hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass die gesamte Rucki-Zucki Truppe voller Freude auf diese zwei Tage zurückblicken kann.

Noch ein paar technische Daten:
Strecke Romanshorn - Kreuzlingen plus Reichenau:
Distanz: 52.5 km
Fahrtdauer: 3h 36'
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.5 km/h

Strecke Kreuzlingen - Rheinfall:
Distanz: 57.6 km
Fahrtdauer: 3h 35'
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.0 km/h

 

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